Sonntag, 10. April 2016

Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte ~ Jessica Park



Titel:              Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte
Autorin:         Jessica Park
Verlag:           Loewe
Reihe:            2 weitere Bände
                          - Flatt-out Matt
                          - Flatt-out Celeste
Format:          Hardcover
Seitenzahl:     379 Seiten
Orig. Titel:     Flatt-out Love


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Wie kam ich zu dem Buch?
Das Buch ist mir durch seine verschiedenen Schriftarten auf dem Cover schon des öfteren in Buchhandlungen ins Auge gesprungen. Jedes Mal wieder aufs Neue habe ich überlegt es zu kaufen. Um so glücklicher war ich, als ich gesehen habe, dass meine städtische Bibliothek das Buch hat. Selbstverständlich ist es sofort in meinen Ausleihkorb gewandert.

Klappentext:
"Oh Julie, ich habe dich ja noch gar nicht richtig vorgestellt. Papp-Finnm das ist Julie. Julie, das ist Papp-Finn."
Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich gerade in eine Pappfigur?

Worum geht's?
Julie fängt gerade an der Uni an und hat sich übers Internet eine Wohnung gemietet. Leider fällt ihr vor Ort auf, dass die gemietete Wohnung ein Restaurant ist und wie übers Ohr gehauen wurde.
Zum Glück findet sie bei der alten Collegefreundin von ihrer Mutter Unterschlupf.
Sie wohnt dort gemeinsam mit besagter Freundin, ihrem Mann und den beiden Kindern Matt und Celest. Der ältere Bruder Finn ist zurzeit auf Weltreise und Julie wohnt in seinem Zimmer.
Merkwürdig findet sie nur, dass Celest, die jüngste der Drei, immer eine lebensgroße Pappfigur von ihrem Bruder mit sich herumschleppt. Julie möchte ihr gerne helfen etwas "normaler" zu werden und das sie Freunde findet. Gleichzeitig beginnt für sie das Leben am College.


Cover und Titel:
Der Umschlag wurde von Franziska Trotzer gestaltet. Meiner Meinung nach ist er wirklich gut gelungen und die verschiedenen Schriftarten passen wirklich gut zu einander.

Im Vergleich zu dem Originaltitel find ich den deutsche Titel sehr gut gelungen. Der englische Titel bezieht sich nur auf Papp-Finn, wo hingegen der deutsche Titel eine Doppeldeutigkeit aufweist (wer das Buch schon gelesen hat, weiß was ich meine), was mir persönlich immer sehr gut gefällt.

Meine Meinung:
Ich fand das Buch ziemlich lasch. Es gabt keine Spannungskurve, alles lief auf dem gleichen Niveau ab. Die Ereignisse liefen einfach so ab und man hat sie hingenommen. Deswegen hat mich auch die überraschende Wendung am Ende recht kalt gelassen.
Vieles, was im Klappentext erwähnt wird, ist meiner Meinung nach nicht so, z.B. wird dort angezweifelt, ob Julie ihre ersten Tage am College genießt. Klar ist ihre Situation mit der Wohnung mies, aber sie verbringt freiwillig Zeit mit Celeste, weil sie ihr helfen will.
Außerdem habe ich es nicht so empfunden, dass sich Julie in eine Pappfigur verliebt. Sie hat sich eher in den Emailkontakt mit Finn verliebt und in die Person, mit der sie glaubt zu schreiben.
Das Buch ist sehr locker und leicht zu lesen.

Julie, die Protagonistin liebt es Sarkasmus zu benutzen, wodurch die Amtosphere aufgelockert wird.
Matt, Julie und Finn sind als Charaktere ganz in Ordnung, ich hatte nicht wirklich was gegen sie, begeistern konnte sie mich aber auch nicht...
Besonders sympathisch war mir Celeste. Sie ist eine wirkliche Bereicherung für das Buch. Ein junges außergewöhnliches Mädchen. Sie hat wenigstens noch etwa Schwung in das Ganze gebracht
Ich würde das Buch vor allem jüngeren Lesern empfehlen. Ich habe vielleicht einfach zu hohe Ansprüche oder bin einfach schon etwas zu alt, doch mich konnte das Buch nicht fesseln. Es war ganz nett




Das Buch war ganz nett. Nichts besonderes und konnte 
mich nicht begeistern und mitreißen.