Sonntag, 22. Mai 2016

Rezension: Love, Kiss, Cliff ~ Kim Leopold

Love, Kiss, Cliff

Titel:            Love, Kiss, Cliff
Autorin:       Kim Leopold
Verlag:         CreateSpace Independent Publishing Platform
Format:        Ebook
Seitenzahl:   402 Seiten


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Wie kam ich zu dem Buch?
Ich habe (schon wieder) bei einer Leserunde bei LovelyBooks dabei und habe ein Ebook- Exemplar gewonnen. Ich bin wirklich gespannt und freue mich auf diese Buch.

Klappentext:
Ein Nerd mit Schokoladenaugen, ein verletzlicher Draufgänger und ein Musiker mit rauchiger Stimme – wen wird sie lieben, wen küssen und wen über die Klippe stoßen?

An Ablenkung fehlt es Meredith nicht, als sie nach dem Tod ihrer Mutter in die Stadt zieht, die niemals schläft. Zwischen Sonnenaufgängen und Tänzen bei Kerzenschein versucht sie, ihrem Leben einen neuen Sinn zu geben. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn ein totes Mädchen zwischen ihr und ihren Mitbewohnern steht und ihr Dad nach jahrelanger Funkstille versucht, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Wie kann sie da noch an die Liebe denken?

Das Cover:
Wirklich angesprochen hat mich das Cover. Es sieht, jung, dynamisch und nach einem tollen Sommer/Liebesroman in New York aus.
Die drei Fotos und die Skyline passen perfekt zusammen. Erst durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden.

Meine Meinung:
Besonders begeistert an dem Buch hat mich der Schreibstile der Autorin, er ist locker, leicht und passt perfekt zu der Geschichte. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.
Wirklich überrascht hat mich die Anzahl der Kapitel, es sind 79 Stück! Für hat das zu einem angenehmen Lesegefühl beigetragen. Man hatte das gGefühl nicht ewig an der gleichen Stelle zuhängen und beim Lesen voranzukommen. Die Kapitel hatten die perfekte länge.

Die Geschichte wir aus Mers Perspektive erzählt. Sie ist deutsche, die gerade nach New York zu ihrem Vater gezogen ist, nach dem ihre Mutter gestorben ist. Über ihren Tod ist sie noch nicht hinweg, versucht aber in New York einen Neuanfang. Nicht wie zu erwarten, wohnt sie bei ihrem Vater, sondern zieht in eine WG mit zwei Jungs.
Der eine ein typischer Nerd, der auf Videospiele steht und eine große Brille trägt und der andere genau das Gegenteil. Aber schnell wird dem Leser klar, dass es sich nicht um die typischen Stereotypes handelt.
Zu Beginn dreht sich alles darum, wie sich Mer in New York einlebt und sich an das Leben mit zwei Jungs gewöhnen muss, wobei sie immer mehr Gefühle für beide entwickelt. Außerdem ist da noch Liam, der auch ihn ihrem Haus wohnt und ihr den Kopf verdreht. Schnell entwickelt sich die Geschichte zu einer klassischen Liebesgeschichte. Bis dahin hat mich die Geschichte richtig begeistert. Nicht nur die Hauptpersonen wirken auch sehr authentisch, sonder die Geschichte ist wirklich nett.
Danach läuft es, meiner Meinung nach, etwas aus dem Runder. Die Geschehnisse überschlagen sich etwas und werden immer surrealer. Ich möchte an dieser Stelle nicht zuviel verraten, aber ich gebe ein paar Andeutungen (Achtung Spoiler folgt): tote oder nicht tote ehemalige Mitbewohnerin, Geschwister, Familienausflug.
 Zum Ende hin finde ich die Entwicklung einiger Protagonisten nicht vollkommen rund. Erst werden sie als sehr schwierig und zickig dargestellt und im nächsten Moment sind sie liebenswert und total gefühlsvoll. Ich hätte mir einen langsameren Wandel besser vorstellen können.
Ebenso geht es mir mit den Lösungen der Probleme der Protagonisten. Sie sind nicht unbedingt abwegig, aber viel zu schnell offen gelegt und von allen anstandslos akzeptiert.

Gut gefallen hat mir noch die Leseprobe für den nächsten Band der Autorin, der sich um einen der Protagonisten aus diesem Buch dreht. Ich werde diesem Buch auf jeden Fall eine Chance geben, weil mich der Schreibstile sehr überzeugen konnte!


Ein netter Roman, der mich zu Anfang, wirklich in seinen Bann gezogen hat und mich begeistern konnte. Leider zum Ende hin immer mehr abgebaut hat.