Dienstag, 18. Juli 2017

Meine Meinung: Spider-Man: Homecoming



Bildergebnis für spider-man homecoming
Hey there,
gestern war ich mit einigen Freundinnen im Kino. Wir haben uns den neuen Spidermanfilm "Spider-Man: Homecoming" in der originalen Fassung angeschaut, dazu noch in 3D.

Worum geht's?
Ich denke, dass die meisten das Prinzip von Spiderman schon kennen, bisher gab es ja auch genug Filme mit ganz unterschiedlichen Schauspielern.
Dieses Mal wird Peter Paker aka Spider-Man von Tom Holland verkörpert. Seine Aufgabe ist es New York vor Kleinkriminellen zu schützen. Doch schnell möchte Peter Parker mehr als sich nur um die kleinen Fische im Verbrecherteich kümmern. Er versucht mit Iron Man/ Tony Stark, seinem Mentor, bei dem er offiziell ein "Praktikum" macht, zu reden und diesen von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Dieser hört ihm nicht zu und Peter fühlt sich alleine gelassen.
Als er bei seinen nächtlichen Rundgängen etwas bemerkt, das nach mehr als nur kleinen Verbrechern aussieht, beschließt er die Dinge selber in die Hand zu nehmen.

Meine Meinung:
Spider-Man™: HomecomingBereits in "The First Avengers: Civil War", der 2016 in den Kino war, haben wir einen Vorgeschmack auf Tom Holland als Peter Parker bekommen. Damals konnte mich Spider-Man vor allem durch seinen jugendlichen Witz und Charm überzeugen.
Auch in diesem Film setzt Marvel wieder auf die jugendliche Energie und Tollpatschigkeit. Jedoch ist der Film nicht mit Witzen und Gacks überhäuft. Auch die Selbstironie, die in Deadpool an den Tag gelegt wurde, ist hier nur ansatzweise zu finden.

Vor allem dreht sich die Story darum, wie Peter Parker versucht die Bösewichte auf eigene Faust zu besiegen. Klar, denn letztendlich ist es ein Superhelden-Film.  Im Vergleich zu den anderen Marvelfilmen, wird in "Spider-Man: Homecoming" darauf eingegangen, wie Peter lernt mit seinen Kräften und dem Anzug umzugehen und das Leben als Superheld meistert.  Ein besonderes Augenmerk wird auf die Bindung zwischen ihm und seinem Mentor Tony Stark gelegt.

Tom Holland konnte mich als Spider-Man überzeugen. Er versprüht diese jugendliche Energie, denn Peter Parker soll in dem Film gerade einmal 15 Jahre alt sein. Humorvoll, tollpatschig und immer mit einem guten Spruch auf den Lippen, wie es sein sollte.
Er ist ein britischer Schauspieler, und obwohl ich den Film in der englischsprachigen Originalversion gesehen habe, konnte ich seinen britischen Akzent nicht raushören. Vielleicht mag es daran liegen, dass ich kein native speaker bin. Nichtsdestrotz der ideale New Yorker Teenager.
Er landet ganz weit vorne auf meiner persönlichen Spiderman-Rangliste. In meinen Augen ist Tom Holland ein perfekter Mittelweg zwischen Toby Maguire und Andrew Garfield und ich freue mich darauf, ihn in weiteren Marvel-Filmen sehen zu dürfen!

Die anderen Besetzungen empfand ich als sehr passend, allen voran auch Peter Parkers besten Freund. Nicht hundertprozentig überzeugen konnte mich Tanten May (Marisa Tomei). Von allen als gut aussehende Tanten habe ich sie nicht wahrgenommen, allerdings ist die Szene, wenn Peter Trost braucht, echt süß.

Wie ganz zu anfang schon erwähnt, haben wir "Spider-Man: Homecoming"  in 3D gesehen. Sowohl meine Begleitungen als auch ich waren der Meinung, dass man den Film nicht in 3D sehen muss. Es gab wenig Szenen, in denen sich die Effekte lohnen. Zwar sieht es ganz nett aus, wenn Spiderman durch die Straßen schwingt, aber besonder sbeeindruckend war es nicht.
Es gab nur eine einzige Szene, wo ich dachte, dass sich die 3D Effekte lohnen würde. Recht gegen Mitte des Films, wenn Spiderman einen "Turm" hochläuft und zu einer gewagten Rettungsaktion eilt.

In "Spieder-Man: Homecoming" gibt es, wie mittlerweile in Aktionsfilmen typisch, auch eine Liebesgeschichte. Allerdings liegt hier nicht der Hauptfokus drauf, sondern sie hält sich dezent im Hintergrund.
Besonders gefallen hat mir der Schulunterricht mit Captain America. Alle, die den Film schon gesehen haben, werden wissen, was ich meine.

Ach ja, nicht vergessen am Ende des Films noch sitzen zu bleiben und für die typischen kurzen Marvel Szenen zu warten. Dieses Mal lohnt es sich besonders, denn Marvel hat sich etwas herrlich selbstironisches einfallen lassen!

"Spider-Mann: Homecoming" hat mich gut unterhalten. Ein besseren Spiderman kann man sich kaum wünschen. Dieser kombiniert mit einer guten Storyline, aufregenden Aktionszenen, wird der Film zu einem wahren Kinogenuss. 
Für Marvel Fan sowie so ein Muss, kann ich den Film auch nur allen anderen empfehlen.







Ich schreibe hier lediglich meine eigene Meinung zu dem Film. Die Rechte der Trailer und der Bilder liegen nicht bei mir. Quellen sind verlinkt.