Freitag, 14. Juli 2017

Rezension: Tierisch verflucht



Titel:                  Tierisch verflucht
Autorin:             Jaqueline Mercedes
Verlag:               epubli
Format:             Ebook
Seitenanzahl:   322 Seiten

Verlag | Amazon | Leserunde | 2,99€




Wie kam ich zu dem Buch?
Ich habe das Buch für die Lovely Books Leserunde gelesen. Wenn ihr euch für die Leserunde interessiert, dann schaut mal hier.

Worum geht es?
Als Hexe hat Ash Katzor alle Hände voll damit zu tun, Dämonen zurück in die Hölle zu schicken. Das stellt eigentlich keine allzu große Herausforderung für sie dar, wäre da nicht ihr kleiner Bruder Simon, der sich in jedes erdenkliche Unglück stürzt und ihr Leben damit gehörig auf den Kopf stellt.
Als Simon versucht, den Fürsten der Hölle zu bestehlen, wird er als Strafe für seine Tat in eine schwarze Katze verwandelt.
Ash ist außer sich vor Wut, hat sie doch eine extreme Abneigung gegen Katzen!
Als dann auch noch ein Dämon ins Spiel kommt, der versucht, ihr Herz im Sturm zu erobern, droht ihre Welt aus den Fugen zu geraten.
Ash muss sich entscheiden. Soll sie auf ihr Herz hören oder abermals ihren Bruder retten?

Meine Meinung:
Ich hatte mich für die Leserunde beworben, da "Tierisch verflucht" nach einer sehr interssanten und humorvollen Geschichte klang.

Der Schreibstile von Jaqueline Mercedes hat mir wirklich gut gefallen. Locker, leicht und flüssig. Ich bin sozusagen durch das Buch geflogen.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass einzelne Szenen genau beschrieben worden wären und mehr ausgearbeitet worden wären. Die einzelnen Geschehnisse waren immer direkt wieder vorbei. Keine Zeit zum Mitfiebern.

Ähnlich erging es mir mit den Protagonisten. Ash und Luce scheinen sehr nett und sympathisch zu sein. Jedoch viel es mir sehr schwer eine Bindung zu den beiden aufzubauen. Ihr Gefühle werden immer nur kurz angerissen und Gedanken kaum erklärt.
Natürlich kann man sich aus dem Nichts heraus verlieben (passiert in Büchern ja häufiger), allerdings hätte ich gerne mehr Substanz gehabt.

Zu Beginn der Geschichte hatte ich noch sehr viele Fragezeichnen in meinem Kopf herumschwirren, die sich im Laufe der Geschichte auflösten. Einer der größten Plottwist war für mich vorhersehbar, wodurch die Geschichte leider die Spannung verlor.

Während des Lesens bin ich auch über den einen oder anderen Rechtschreibfehler gestolpert.



Eine abwechslungsreiche Idee. Leider konnte die Umsetzung mich nicht ganz überzeugen. Ich hätte mir gerne etwas mehr Tiefgang und ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Als Leser rast man gerade zu durch das Buch, woduch die Spannung verloren geht.
Wer ein nettes Buch für zwischendurch sucht, ist bei diesem Buch nicht verkehrt.