Donnerstag, 7. September 2017

Rezension: Four of a Kind ~ Kellie Bean



Titel:                     Four of a Kind
Autorin:                Kellie Bean
Verlag:                  Patchwork Press
Band:                    1 von 3
Sprache:                Englisch
Seitenanzahl:        262 Seiten

Verlag | Amazon | 9,62€




Wie kam ich zu dem Buch?
Vielen Dank an NetGalley, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben. Ich hatte das Buch angefragt, weil die Idee mit den Vierlingen sehr interessant war. Schon öfters habe ich Bücher über Zwilingen gelesen. Doch wie ist es, wenn es anstatt einer Person, die dir aus Haar gleicht, drei davon gibt?

Worum geht's?
The odds of giving birth to identical quadruplets: 1 in 13 million. The population of Fairview, a town where all anyone talks about is the Fairview Four’s return after fourteen years: 47,327. The chance of Reagan meeting a guy who sees her as one of a kind: better than she thinks. Following in her sisters’ footsteps—and, all too often, their shadows—is nothing new to Reagan. But a disastrous first day at Fairview High forces her down a new path, one that could lead to seeing herself as more than just someone else’s sister. Things aren’t going as smoothly for Reilly, Reece, and Rhiannon though. How can Reagan let herself be happy—or dare to fall in love—when she may be the only one who can bring her family back together? Sisterhood of the Traveling Pants meets Gilmore Girls in the first novel of a heartwarming new series about first loves, family, and finding your way.




Meine Meinung:
Obwohl die Namen der vier Mädchen alle mit R beginnen, hatte ich von Anfang an wenig Schwierigkeiten alle auseinander zuhalten. Lediglich bin ich mir immer noch nicht sicher, wer genau Reece und wer Reily ist.
Etwas klischeelastig finde ich es trotzdem, dass die Namen der Vierlinge alle mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Wirklich einfacher macht es das für den Leser nicht. Im Verlaufe des Buches wird erklärt, dass die Eltern  von der "Gleichheit" ihrer Kindern fast schon besessen sind.
Was in der Tat etwas merkwürdig ist, da die Mädchen vom Charakter her unterschiedlicher kaum sein können.

Dadurch das in diesem Buch vier Geschwister mit sehr unterschiedlichen Charaktern vertreten sind, sollte sich für jeden Typ von Leser etwas finden.
Nach wie vor ist Regean die Hauptperson und die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt.

Immer wieder wird darauf angespielt, dass Regean die Schüchternste der Vier ist und nur eine Freundin in der alten Heimatstadt hatte. In der Fairview soll ich das nun ändern und Regean ist wirklich sehr aufgeregt, dass wird ihr Neuanfang sein. Ihre Chance alles anders zuändern. Und Zack, plötzlich ist alles anders.
Ich fand es merkwürdig, dass Regean diese Sachen einfach so zu gefallen sind und ihre Familie der Meinung ist, dass sie sich so verändert hätte. Ich als Leser habe von dieser Entwicklung leider nichts erlebt.
Teilweise war ich von Regean genervt. Sie hat verschiedenen Situationen sehr über dramatisiert und sich unnachvollziehbar benommen. Sie hat mehr verstellt gewirkt als ein authentischer Teenager.
Also wollte die Autorin diesen klischeehaften Txp von Teenager kreieren, den wir alle aus Filmen kennen. Tollpatschig, nerdiger Typ und sehr schüchtern.

Mit ihren Schwestern war es ähnlich. Dem Leser wurde immer erzählt, dass sie so oder so in ihrem alten Leben waren. Und plötzlich nach dem Umzug waren auch sie vom Wesen her ganz anders. Die beliebten Schwestern, waren auf einmal nicht mehr so beliebt und die Streberin schwänzt Schule.

Gerade zu Beginn des Buches war ich mir unsicher, in welche Richtung die Autorin mit ihrer Geschichte gehen möchte. Weitenteils dachte ich, es würde sich um eine reine Liebesgeschichte handeln. Dann wurden diese Handlung unterbrochen und es wurde sich einzig und alleine auf die Familie konzentriert. Eine mehr durchmischte Handlung hätte mir besser gefallen.


Teilweise hatte ich auch das Gefühlt, dass die Autorin selber nicht wusste, wo sie mit der Handlung hinwollte. Einige der Szenen habe ich sehr genossen, diese haben kein bischen zur Entwicklung der Geschichte gepasst. Sie waren einfach total aus dem Zusammenhang gerissen, sozusagen kleine Lückenfüller. Da es sich bei "Four of a kind" um eine Trilogie handelt, wäre es möglich, dass diese Szenen vielleicht für die nachfolgenden Geschehnisse wichtig sind.

Mein Gedanke war, dass sich das Buch an jüngere Leserrichtet und es mich deswegen nicht komplett überzeugen konnte. Meiner Meinung nach wäre das Buch für Leser der Altersgruppe 12+ gut geeignet. Die Sprache ist leicht und sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet.


Kellie Bean hat eine wunderbare Geschichte geschaffen, die sich sehr flüssig lesen lässt und vor allem jüngere Leser begeistern könnte.
Ein guter Auftakt der Trilogie um die Vierlinge aus Fairview mit Luft zur Verbesserung für den nächsten Band.





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