Freitag, 6. April 2018

Rezension: Schantall, Tu Ma Die Omma Winken ~ Kai Twilfer



Titel:                   Schantall, tu ma die Omma winken!
Autor:                  Kai Twilfer
Verlag:                 Schwarzkopf und Schwarzkopf
Seitenanzahl:       217 Seiten
Weitere Titel:       Schantall, tu mal die Omma Prost sagen! (2)
                             Schantall, tu man die Omma Tschüss rufen! (3)

Verlag | Amazon | 9,95€




Wie kam ich zu dem Buch?
Ich habe das Buch vor Ewigkeiten (sprich 2013, als es erschienen ist) von meinen Eltern zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen. Seit dem lag es im Regal. Für die "Erweitere deinen Horizont"-Challenge fehlte mir noch eine Satire/Allegorie, was mit diesem Buch erfüllt wird.
Somit werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ersten ich komme in der Challenge voran und zweites baue ich meinen Sub langsam ab.



Worum geht's?
Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen »Kunden« allerdings zum Mond schießen. Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können.
In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft – Jochen ist nun Teil des Ganzen. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen »Schantall« in jedem von uns steckt.

Meine Meinung:
"Schantall, Tu Ma die Omma winken" wäre ehrlich gesagt kein Buch, das ich mir selber ausgesucht hätte.
Kai Twilfer begleitet als Sozialarbeiter Schantall und ihre Familie bei ihren Alltäglichen Abenteuern und berichtet äußerst satirisch über ihre Geflogenheiten. Dabei wird nicht nur ihre sehr spezielle Eigenart angegangen, sondern auch die soziale Schicht, in der sich Schantall bewegt.
Kai Twilfer versucht mit außerordentlicher Leidenschaft uns ein Blick in diesen sehr speziellen Lebensstyle zu gewähren und bemüht sich uns diese Eigenschaft zu erklären und ergründet nebenbei noch, wie es zu diesen gekommen sein könnten.
Ich konnte das Buch größtenteils sehr genießen und einige der aufgeführten Situationen und Beobachten sind mir auch schon untergekommen.
Sehr zu meinem Missfallen nimmt das Buch gegen Ende einen sehr bitteren Unterton an. Anstatt in der zuvor amüsanten und unterhaltsamen Weise zuberichten, ändert sich die Stimmung des Buches. Die Beschreibungen wurden aus meiner Hinsicht schon fast gehässig und hatten einen bitteren Beigeschmack.



Nichtsdestotrotz hat "Schantall, Tu mal die Omma Winken" mich gut unterhalten und es war eine nette Abwechslung zu den Büchern, zu den ich normalerweise greifen würde. 
Vielen Dank Mama und Papa!











Quellen: 
Klappentext: https://www.amazon.de/Schantall-winken-Alltag-unerschrockenenSozialarbeiters/dp/386265219X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1507471263&sr=8-1&keywordF+ma+die+omma+winken; 08.10.2017;
Coverbild: ebenfalls Amazon - https://www.amazon.de/Schantall-winken-Alltag-unerschrockenenSozialarbeiters/dp/386265219X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1507471263&sr=8-1&keywordF+ma+die+omma+winken; 08.10.2017;
Für die Angaben werden keine Gewähr übernommen

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